Termine
Architekturgalerie Kaiserslautern
17. Juni bis 10. Juli 2010
Begreifbare Baukunst - Die Bedeutung von Türgriffen in der Architektur

www.architekturgalerie.org

Am 16. Juni 2010 feiern wir ab 19:00 Uhr in der Architekturgalerie Kaiserslautern die Eröffnung der Ausstellung

Begreifbare Baukunst – Die Bedeutung von Türgriffen in der Architektur

Es sprechen:
Prof. Paul Kahlfeldt, Berlin
Junior-Prof. Dirk Bayer, Kaiserslautern
Wolfgang Reul, FSB

Hierzu möchten wir Sie und Ihre KollegInnen/MitarbeiterInnen herzlich einladen.

Wir freuen uns auf Sie!

Freundliche Grüße aus Ostwestfalen

Wolfgang Reul

Ausstellung 17. Juni bis 10. Juli 2010 Montag bis Freitag 15:00 –19:00 Uhr Samstag 10:00 –14:00 Uhr

Eintritt kostenfrei
Architekturgalerie Kaiserslautern
Rosenstraße 2
67655 Kaiserslautern

Fachhochschule Trier
Vortragsreihe "Berlin & Beyond"

www.fh-trier.de



Couven-Museum Aachen
Rokokorelevanz

Luc Merx und Holmer Schleyerbach
Mitarbeit: Haiko Tabillion und Sven Walter
In Kooperation mit der TU Kaiserslautern

26 September bis 08 November 2009
Rokokorelevanz ist ein umfassendes Forschungsprojekt, das sich mit dem Grenzgebiet zwischen Kunst und Architektur auseinandersetzt. Der in Aachen lebende Niederländer Luc Merx und der in Darmstadt angesiedelte Holmer Schleyerbach transponieren Prinzipien des Rokoko in zeitgenössische Ästhetik und dies sowohl im Bereich virtueller Bilder als auch im Bereich realer Objekte. Sie stellen somit die Relevanz des Rokoko für die Jetztzeit zur Diskussion. Im Rahmen dieses Projektes wird für das Couven-Museum eine Installation entwickelt, die sich als eine Stufe im Gesamtprojekt versteht.
Ausgangspunkt für die ästhetisch-künstlerischen Überlegungen von Luc Merx und Holmer Schleyerbach ist das Stilphänomen des Rokoko. Die Bedeutung des Ornaments im Rokoko, das alle Formgestaltung von der kleinsten Porzellangur und dem Ornamentstich bis zur Architektur durchdringt, sowie die spezische Form der Rocaille, die stets das Asymmetrische betont, faszinieren die „Forscher“. Der Architekt Merx entwirft mit Schleyerbach am Computer virtuelle Formen und Ornamente, die sich als zeitgemäße Variationen der Rocaille erweisen. Studien und Formexperimente entstehen im virtuellen Raum, die anschließend in Einzelprojekten in reale Materialität umgesetzt werden. In der Formgestaltung des Rokoko, seinem Illusionismus und seiner den Betrachter in der Wahrnehmung täuschenden Raumergreifung sehen die „Konstrukteure“ Parallelen zur virtuellen Architektur und realen zeitgenössischen Bildgestaltung.
Die Installation im Couven-Museum fügt sich in mehrere Räume, die mit Möbeln, Gemälden und Porzellan des 18. Jahrhunderts ausgestattet sind. Insofern sind die künstlerischen Referenzen, auf die sich Merx und Schleyerbach berufen, am Ort vorhanden und können mit den zeitgemäßen Objekten korrespondieren. Tapetenartige Ornamentrapporte, die Formprinzipien des Rokoko variieren, werden an den Fenstern im Grünen Salon und der vor gelagerten Antekammer angebracht. Sie önen den Raum und erweitern ganz im Sinne des späten Barock die Raumgrenzen, die normalerweise durch Rollos vor den Fenstern bestimmt werden. Auch die Porzellanlandschaften, die an verschiedenen Orten aufgestellt werden, reektieren das Rokoko sowohl in der Wahl des Mediums als auch in der Gestaltung der Oberäche. Der Aspekt des Ruinösen wird hier aufgegrien. Physikalische Verfallsprozesse werden in der Oberächenstruktur der Porzellanlandschaften mit ihren Aufsprengungen verdeutlicht. Porzellanboxen, die Glasurstudien reektieren, sind an den Wänden im Treppenhaus angebracht. Am Computer entwickelte Formzusammenhänge werden in diesen Objekten auf das Material des Porzellans übertragen. Eine Transformation von Virtualität in Realität hat hier stattgefunden, die die Wahrnehmung und das Verständnis von Material und Raum verändert. Die Möglichkeit, mit Geschichte zu arbeiten und in neue Aktualität zu überführen, zeigt sich auch in einer Deckenlampe aus Polyamid, die in einer Vitrine im grünen Salon ausgestellt ist. Die alte Thematik der Figuration wird hier aufgegrien und in den ineinander verschachtelten und illusionistisch gebildeten nackten menschlichen Figuren barocke Bewegt - heit veranschaulicht. An drei Bildschirmen im Eingangsbereich werden sowohl weitere Referenzbilder, auf die sich die Künstler-Forscher beziehen, als auch weitere Aspekte des Projektes Rokokorelevanz vorgestellt.

flyer
Couven-Museum
Hühnermarkt 17
52062 Aachen
www.couven-museum.de

Musée national d’histoire et d’art Luxemburg
Un petit parmi les grands. Le Luxembourg aux Expositions universelles de Londres à Shanghai (1851-2010)

7. Mai-5. September 2010

Zeitgleich zur Weltausstellung in Shanghai zeigt das MNHA in seinen Räumlichkeiten eine Retrospektive der bisherigen Luxemburger Beteiligungen an den Weltausstellungen. Unter dem Titel Un petit parmi les grands. Le Luxembourg aux Expositions universelles de Londres à Shanghai (1851-2010) werden neue Forschungsergebnisse präsentiert. Viele werden sich noch an Brüssel 1958 und an den dortigen Luxemburger Pavillon erinnern, den sie selbst besichtigt haben oder über den sie zumindest in der Presse gelesen haben. In Vergessenheit geraten ist jedoch, dass unser Land bereits 1851 an der ersten Great Exhibition of the Works of Industry of All Nations im Londoner Kristallpalast teilgenommen hat und beispielsweise auch auf der Centennial Exhibition in Philadelphia 1876 vertreten war. Insgesamt kennen wir – beschränkt man sich bis auf zwei Ausnahmen auf die sehr großen Weltausstellungen – dreiundzwanzig Luxemburger Beteiligungen. Einen kleinen Vorgeschmack auf die umfangreiche Retrospektive bietet die hier gezeigte Auswahl an Bildern der Luxemburger Stände oder Pavillons.

Was bleibt von den per Definition vergänglichen nationalen Beteiligungen erhalten, zumal in einem Land, das nie selbst Veranstalter war? Dies sind vor allem schriftliche und bildliche Quellen in den Archiven und Bibliotheken, seltener Objekte und Kunstwerke, welche von den Museen oder beteiligten Privatpersonen und Firmen verwahrt werden. Hinzu kommen zumindest aus jüngerer Vergangenheit unterschiedliches Filmmaterial, persönliche Erinnerungsstücke und mündliche Überlieferungen. Das MNHA hat das Glück, mehrere solcher „Relikte“ zu besitzen, darunter beispielsweise die spektakuläre Serie großformatiger Bilder aus dem Pavillon auf der Pariser Weltausstellung von 1937. Sie stammen aus der Hand von Lucien Simon und Joseph Kutter. Desgleichen nennt das MNHA eine monumentale Statue sein eigen, wie sie auf der Weltausstellung in New York 1939 zu sehen war. Anhand all dieser Objekte und Erfahrungsberichte geht die Ausstellung der Frage nach, welches Bild Luxemburg in den Jahren von 1851 bis 2010 von sich zu vermitteln suchte.

Der erste Raum der Ausstellung wird von dem Architekturbüro Hermann & Valentiny gestaltet. Dadurch kann der Besucher sich ein möglichst authentisches Bild davon machen, wie Luxemburg sich 2010 in China präsentiert, bevor er seine Reise in die Vergangenheit beginnt.

Musée national d’histoire et d’art Luxemburg
Marché-aux-Poissons
L- 2345 Luxembourg
www.mnha.public.lu

burotrend
Produktvorstellung ON.® - Die nächste Generation des Sitzens - wilkhahn

Seit Jahrzehnten hat sich Wilkhahn konsequent der Entwicklung von Bürostühlen verschrieben, die den natürlichen Bewegungsdrang und die Gesundheit fördern – so einfach und selbstverständlich wie möglich und in exzellenter Gestaltungsqualität.

Jetzt bestätigen auch führende Experten aus Gesundheits- und Sportwissenschaften, dass die klassische Sitzergonomie mit „richtigen“ und „falschen“ Sitzhaltungen in die Sackgasse führt. Sie fordern vielmehr ein positives Sitzkonzept, das dem Körper alle Bewegungsmöglichkeiten bietet, über die er verfügt. Der Körper weiß, was für ihn richtig ist – man muss ihm nur die Chance geben, es zu tun. Fördern ohne Überfordern ist das Credo für gesundes Sitzen.

Nach fünfjähriger Entwicklungsarbeit setzt ON dafür den neuen Meilenstein: mit der synchronen Verbindung von natürlicher, dreidimensionaler Bewegung und gleichzeitiger Entlastung – als anregende Stimulation, die Körper und Geist aktiviert.

ON.® Trimension®, natürlich, sicher, dreidimensional.

Herzstück von ON ist die Trimension. Durch die neuartige, synchron stützende 3-D-Kinematik ist auch die seitliche Neigung von Sitz und Rücken in ein perfektes, synchron abgestimmtes Bewegungskonzept integriert. Zwei unabhängig, wie Oberschenkel bewegliche Schwenkarme sind über Kugelgelenke mit dem Flexframe®, der Kombination aus verwindungsfähiger Sitzschale und hochelastischem, bespanntem Rückenrahmen, verbunden. Weil die Kinematik präzise die natürlichen Funktionen und Positionen der Hüft- und Kniegelenke abbildet, bleibt der Körperschwerpunkt in jeder Sitzhaltung und Bewegung sicher und entspannt im Gleichgewicht. Die Gelenke, die Wirbelsäule, die dynamische Muskulatur und der gesamte Stoffwechsel werden aktiviert, ohne zu ermüden. ON schaltet den Organismus an – und das kommt nicht nur der Gesundheit, sondern auch der Produktivität zugute.

Auch die Gestaltung macht die neue Bewegungsfreiheit zur Selbstverständlichkeit: Klar, geräumig und einladend vermittelt ON auf Anhieb Vertrauen, Wertschätzung und Komfort.

ON.® Komfortables Zusammenspiel.

Das gesunde und komfortable Sitzkonzept von ON beruht auf dem innovativen Zusammenspiel dreier Komponenten:
• der neuartigen Mechanik mit den einzeln beweglichen Schwenkarmen,
• dem dreidimensional beweglichen Flexframe®, der aus einer verwindungsfähigen,
schlank gepolsterten Sitzschale und einem elastischen Rückenrahmen besteht,
• und der Rückenbespannung aus Fiberflex.

ON.® Vielfalt inbegriffen.

Der modulare Aufbau des genial einfachen und hochwertigen Konstruktionsprinzips ermöglicht dreidimensional gestütztes Bewegungssitzen für jeden und für alle Fälle. Drei Polstervarianten, drei Rückenhöhen, drei Varianten für die Armauflagen und unterschiedliche Gestellausführungen lassen keine Funktions- und Gestaltungswünsche offen. Neben der Grundausführung mit Fiberflex-Bezug steht in der Wilkhahn-Stoffkollektion ein breites Spektrum unterschiedlicher Materialien und Farben für die Sitz- und Rückenbezüge zur Verfügung.

Das Besondere: Der Rückenbezug wird zusätzlich, ähnlich einer Stoffhusse, über den mit Fiberflex bespannten Rahmen gezogen. Durch die sehr einfache Montier- und Demontierbarkeit von Sitzpolster und Rückenlehne können die Bezüge leicht ausgetauscht oder später ergänzt werden.

ON.® Bewegungsfreiheit erster Klasse.

Gesundheit ist nicht teilbar und sollte im Unternehmen keine Hierarchiestufen kennen. Deshalb bietet jeder ON-Bürostuhl die einzigartige Trimension® für die dreidimensionale Aktivierung des gesamten Rückenund Stoffwechselsystems und die großzügige Geräumigkeit für unterschiedliche Sitzhaltungen.

Anders ist dies bei Ausstattungsmerkmalen, die zusätzlichen Komfort bieten und gleichzeitig die betrieblichen Strukturen abbilden: Die Management- Polsterung bei ON verfügt deshalb über schmale, seitliche Polsterböden und fein abgesteppte Nähte der zusätzlich wattierten Bezüge. Das verweist im typischen ON-Erscheinungsbild unaufdringlich auf die besondere Klasse der Modellvarianten und seiner Besitzer. Werden dann noch die Rückenausführung mit Kopfstütze, feinste Lederbezüge und die ledergepolsterten Armauflagen gewählt, erweist sich ON unverkennbar als erstklassiger Chefsessel.

ON.® wird von burotrend am 8. Oktober 2009 vorgestellt

Anmeldung ist erforderlich! mehr Infos erhalten Sie bei
burotrend
5, rue de l'Eglise
L-1458 Luxemburg
www.burotrend.lu

Wilkhahn
Wilkening+Hahne GmbH+Co.KG
Fritz-Hahne-Straße 8
D-31848 Bad Münder
www.wilkhahn.de
IBA-Stadtumbau 2010
„weniger ist mehr“ – unter diesem Motto widmete sich die IBA Stadtumbau 2010 in einem intensiven achtjährigen Arbeitsprozess der Suche nach beispielhaften Methoden, um dem Schrumpfungsprozess der Städte in Sachsen-Anhalt zu begegnen. Eine Herkulesaufgabe. Tiefgreifender Strukturwandel und ein dramatischer Bevölkerungsverlust haben seit der politischen Wende in der DDR 1989 deutliche Spuren in den Stadtbildern hinterlassen. Es wurden ungewöhnliche Wege beschritten und mutige Ideen gefunden, die für schrumpfende Städte überall auf der Welt von hoher Relevanz sein werden. Das Ergebnis ist bunt, spannend, zukunftsfähig, modern, wegweisend, mutig, ideenreich, nachhaltig ... weniger ist Zukunft.
Es gibt viel zu entdecken, zu staunen und zu lernen. Von Fachleuten für Fachleute – es lohnt sich!

flyer
www.tourenreich.de