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- fibreC Glasfaserbeton-Fassade für das größte WM Stadion in Südafrika
Die Fassaden-Montage am Soccer City Stadion wurde bereits im Sommer 2009 zu einem erfolgreichen Ende gebracht. Im neuen Wahrzeichen der Fußball-WM 2010 werden sowohl das Eröffnungs- als auch das Finalspiel ausgetragen. Das deutsch/österreichische Unternehmen Rieder Faserbeton-Elemente GmbH mit Sitz im Bayerischen Kolbermoor konnte die Erbauer des größten Stadions in Südafrika von ihrem revolutionären Produkt überzeugen und war über ein Jahr lang maßgeblich an der Realisierung der WM-Stätte in Johannesburg beteiligt. Bereits 314 Tage vor dem Anpfiff zur Fußball-WM 2010 in Südafrika wurden die letzten fibreC Paneele der außergewöhnlichen Fassade für das Soccer City Stadion in Johannesburg montiert.
Kreative Ideen und nachhaltige Gesamtlösung stachen Konkurrenz aus
fibreC ist eine mit Glasfasern verstärkte Betonplatte und kann sowohl für Außen-Fassaden als auch für Gestaltungen im Innenbereich verwendet werden. Die langlebigen Glasfaserbetonplatten von Rieder erfreuen sich höchster Beliebtheit, da sie auf rein organischen Grundmaterialien basieren und vollständig recyclebar sind. So überzeugte Rieder nicht nur durch ein ökonomisch ausgeklügeltes Gesamtlösungskonzept sondern vor allem durch kreative Ideen und ein umweltfreundliches Material.
Rieder entwickelte ein umfassendes Gesamtlösungskonzept für die Fassade. Dies beinhaltete die Modularisierung der Fassade, die Entwicklung eines eigenen Farbcodesystems für das komplexe Design der Fassade, eine intelligente Integration der Unterkonstruktion und die Errichtung einer Feldfabrik (fibreCamp) vor Ort in Südafrika. Durch die entstandenen Synergien konnte die gesamte Stadionhülle billiger angeboten werden als mit Aluminium der Konkurrenz.
Von den Architekten wurde lediglich eine wage Visualisierung der Fassade geliefert. Die genaue Verteilung und das Aufmaß der einzelnen Platten wurden von der Firma Rieder übernommen, ebenso wie die Produktion und Vormontage der einzelnen Elemente. Dadurch konnte dem Kunden ein Gesamtlösungskonzept geboten werden (Design, Modularisierung, Systembauweise, Zuschnitt und Konfektionierung, Verbindung mit Unterkonstruktion, Herstellen der Befestigungsprofile, Abdichtungen, Logistik und Montage), das der harten Konkurrenz überlegen war. Damit integrierte die Firma Rieder erstmals Leistungen im Bereich Design, Planung und Organisation einer Feldfabrik und Vormontage-Arbeiten in ihr Portfolio.
Soziale Verantwortung als USP
Die Verwendung hochwertiger Rohstoffe aus rein mineralischen Bestandteilen und Glasfasern ermöglicht eine optimale Produktqualität. Ganz im Sinne des gelebten Umweltbewusstseins nimmt der Anteil der wiederverwendeten Materialien bei Zuschlagstoffen und Bindemittel ständig zu. Da fibreC im Gegensatz zum Großteil gängiger Produkte am Markt auf rein organischen Grundmaterialien basiert, ist der Werkstoff vollständig recyclebar. Außerdem werden Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit durch einen geringen Ressourcenverbrauch gefördert. Der Rieder-Grundsatz nach Nachhaltigkeit und die soziale Verantwortung der Umwelt gegenüber belegt auch das internationale Umweltmanagement-Zertifikat ISO 14001.
Effektives Konzept mit individueller Lösung
Die Konkurrenten verfolgte die Strategie der Preisführerschaft, während Rieder durch individuelle Lösungen und Serviceleistungen ein in Summe günstigeres Gesamtkonzept bieten konnte. Vor Ort in Südafrika konnten die benötigten Rahmenmodule just in time zusammen gebaut werden. Die Stahlelemente bestehen aus Rohren und Hüllen, die von ansässigen Arbeiten nur mehr zusammen gesteckt werden mussten. Für jedes Modul gab es einen eigenen Bauplan. Die Befestigungsrahmen und die Plattenelemente wurden unabhängig voneinander in Österreich entwickelt und hergestellt, aber durch die Feldfabrik als integrierte Einheit dem Kunden übergeben.
fibreCamp ist der Name der Feldfabrik, die derzeit auf der Baustelle des Soccer City Stadions in Johannesburg/Südafrika stationiert ist. Diese wurde von Rieder vor Ort errichtet, um die Installation der über 40.000 fibreC Platten in unterschiedlichsten Farben und Größe effizienter zu gestalten.
African Pot – Natürlichkeit durch fibreC Glasfaserbeton
Die FIFA Fußball WM 2010 soll eine „afrikanische“ Weltmeisterschaft werden, die das Flair und die Kultur des Kontinents vermittelt. Daher nimmt auch das vom südafrikanischen Architekturbüro Boogertman Urban Edge & Partner geplante Stadion zahlreiche Elemente aus Afrika im Design auf. Bisher ein offener Bau, werden die Ränge der Soccer City vollständig überdacht. Das Stadion wird von einer Außenhaut aus Glasfaserbeton umhüllt, die in ihrer Form an das traditionelle afrikanische Trinkgefäß, die Kalebasse, erinnert. Die natürlichen Farbtöne und Oberflächentexturen der Glasfaserbetonplatten spiegeln die Farben der Kalebasse-Frucht wider. Das Naturprodukt fibreC mit seinen authentischen Farbtönen und lebendigen Oberflächen entspricht ganz dem Konzept der Architekten. Aufgrund seiner Struktur und der in afrikanischen Farbtönen gehaltenen Betonhülle wird das Bauprojekt auch „African Pot“ genannt. Perforierte Platten und Glaselemente ergänzen die in ihrem Design unkonventionelle Außenfassade aus fibreC Glasfaserbeton und ermöglichen eine optimale Lichtdurchflutung des Stadions. Zehn vertikale Sektionen über die gesamte Fassadenhöhe unterteilen die Außenhülle. Ihre gedankliche Verlängerung führt zu den anderen WM-Stadien Südafrikas. Die zehnte Sektion orientiert sich am Berliner Olympiastadion, in dem das Finale der FIFA WM 2006 ausgetragen wurde. Diese bildet symbolisch eine Brücke zwischen Europa und dem Kontinent Afrika.
Bilder Copyright: fibreC by Rieder
Rieder Smart Elements GmbH
Mühlenweg 22
A-5751 Maishofen
www.rieder.cc